Gern nehmen wir Bewerbungen von Pflegefachkräften, Pflegeassistenzen und hauswirtschaftlichen MA entgegen! Weiterhin beschäftigen wir gern junge Menschen für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) und das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ).

Bei Interesse nehmen Sie Kontakt mit der Heimleitung auf.

Soziales EngagementAllgemeines über den BFD und FSJ in unserem Haus

Soziales Engagement muss keine langweilige Sache sein. Wir bieten Ihnen ein vielseitiges und interessantes Aufgabenfeld.

Im Mittelpunkt steht der ältere Mensch, dem wir mit Ihrer Hilfe ein schönes und funktionierendes Umfeld bieten möchten.

Wer mit offenen Augen seine Aufgaben wahrnimmt, kann auch eine Menge dabei lernen.

Foto rechts: Urheber: Sandor Kacso

BFD und FSJ im Pflegebereich

Eine große Herausforderung und Bereicherung im FSA / BFD ist die Arbeit mit alten und pflegebedürftigen Menschen.

Es ist sehr wichtig für sie, eigene Erfahrungen in der Begegnung mit hilfsbedürftigen Menschen zu machen.

BFD im handwerklichen und gärtnerischen Bereich

Unter Anleitung führen Sie verschiedene Tätigkeiten aus, z. B.:

Reparaturen:

defekte Leuchtmittel auswechseln, Verstopfungen in Abflüssen beseitigen, knarrende Türen ölen, Gardinenstangen befestigen, Schubladen von Schränken leimen, tropfende Waschbeckenarmaturen reparieren, bei Rollstühlen Schläuche wechseln u. a.

Reparatur eines RollstuhlsWartungen:

Überprüfung der Brandschutztüren und Kühlaggregate; Reinigung von Wasserfiltern, Luftfiltern und Lichtschächten; Instandhaltung von Wäschereimaschinen, der Klimaanlage usw.

Entfernung des UnkrautsAußengelände:

Unkraut und Verschmutzungen beseitigen, Pflanzen gießen, Verblühtes entfernen, Rasen mähen, Rankenpflanzen beschneiden, Schnee schieben, Sand streuen u. a.

Müllentsorgung:

Gelbe Säcke, Altglas, Papier und Pappe, Bio-, Sonder- und Restmüll sortiert lagern und Entsorgung veranlassen

Aus dem Bericht eines Zivildienstleistenden

Zivildienst mit alten Menschen - eine wissenswerte Bereicherung

Der Zivildienst kann vielfältige Arbeitsbereiche umfassen: Fahrdienste, Dienste im Krankenhaus oder handwerkliche Aufgaben. Doch einen der wissenswertesten Bereiche, die man sich als Zivildienstleistender suchen kann, ist ein Dienst mit und an alten Menschen, beispielsweise im Altenheim St. Clara in Goppeln.

Nicht nur die fachlichen Bereiche des Dienstes hier, welche unter vielen weiteren vor allem die morgendliche Pflege der Bewohner, das Essenreichen, aber auch Intimitäten und Toilettengänge umfassen, sind interessant und wertvoll zu kennen. Auch der menschliche Umgang mit den älteren Menschen kann eine schulende und bereichernde Funktion erfüllen. Gern kann man sich Geschichten und Anekdoten aus teilweise mehr als neun Jahrzehnten eines Lebens anhören und aus Geschichte und Erfahrungen eigene Lehren und Schlüsse ziehen, oder auch nur interessante Hintergründe schon lange vergangener Zeiten entdecken. Gerade für Geschichtsinteressierte eröffnen sich hier ergibige Quellen. Doch auch Konflikte und Konfrontationen sind nicht nur negative Elemente, sondern erweitern die sozialen Kompetenzen und bringen einander manchmal näher.

Doch auch die schon angesprochenen pflegerischen Aspekte und jene Dinge, die man im Umgang mit teilweise sehr kranken Menschen lernt und sieht, können manches Auge für Hilfeleistungen oder medizinisches Wissen auch außerhalb der Dienststelle öffnen und schulen.

In seiner Gesamtheit fasse ich meinen Dienst im Altenheim St. Clara als Bereicherung meines Lebensweges auf. In wenigen Minuten der gemeinsamen Unterhaltung oder auch bei kleinen Gefälligkeiten durfte ich sehr interessante und dankbare Menschen kennenlernen. Genauso habe ich mir wichtige Dinge im Bezug auf Pflege und Umgang mit alten und kranken Menschen sammeln und aneignen können. Das Team der Mitarbeiter trug wesentlich dazu bei, dass ich mich als Zivildienstleistender schnell und gut in die Belegschaft aufgenommen fühlte und integrieren konnte. Somit war größtenteils eine gute und angenehme Arbeitsatmosphäre geschaffen, in der die neun Dienstmonate am Ende schneller vergingen, als ich es mir hatte träumen lassen.

Martin Sauter